Weil jeder Schritt zählt — Für mehr Nachhaltigkeit in der Küche | Werbung

Titelbild: Weil jeder Schritt zählt — Für mehr Nachhaltigkeit in der Küche | Werbung

Vergangene Woche habe ich ein interessantes Video gesehen. Darin wurde die Thematik behandelt, dass Menschen die schon viel nachhaltiges machen öfter kritisiert werden, als jene, die gar nicht erst versuchen etwas zu unternehmen. Letztere seien immerhin ehrlich und nicht solche Heuchler. Das klingt komisch? Ist es auch. Doch trotzdem beschrieb die Sprecherin* eine Tatsache, über die wir nachdenken sollten. Warum kritisieren wir eher Menschen, die sowieso schon viel unternehmen und an sich arbeiten, anstatt diejenigen, die sich gemütlich zurücklehnen? Der Natur ist es letztendlich egal, ob jemand Plastik in den Wald wirft, weil die Person die Natur nicht im geringsten interessiert oder ob jemand einen nachhaltigen Lebensstil vorlebt, aber dann doch mal etwas in Plastik kauft. Sollten wir nicht viel mehr versuchen uns gegenseitig zu unterstützen?

Ich fand das Video total interessant. Weil man manchmal etwas hören muss, um es zu verstehen. Es stimmt: Kritik ernten häufig diejenigen, die es zumindest versuchen, ohne jemals behauptet zu haben, dies perfekt zu machen. Ich kann verstehen, dass einige Blogger*innen, Influencer*innen oder YouTuber*innen nicht mehr alles posten, sondern überdenken, was Kritik einbringt. Denn wer wird schon gerne von wildfremden Menschen rund um die Uhr kritisiert? Natürlich macht so Nachhaltigkeit wenig Spaß, und darum soll es auch überhaupt nicht in erster Linie gehen. Doch ich bin davon überzeugt, dass es schon helfen würde, wenn jede*r bei sich selbst zu kritisieren anfangen würde.

Ein Shitstorm, weil Greta Thunberg in die USA gesegelt ist? Und was tun die kritisierenden Personen hinter ihrem Bildschirm?

Kritik, weil eine Bloggerin* ihren Ofen für ein einziges, übrigens veganes, plastikfreies und vermutlich auch saisonales, Frühstück angemacht hat? Und was tun die kritisierenden Personen hinter ihrem Bildschirm?

Empörung, weil eine YouTuberin* nicht komplett auf Plastik verzichten kann? Wie viel Plastik kann denn die kritisierende Person vermeiden?

Jede*r von uns kann und sollte etwas tun. Und andere schlecht zu machen, macht uns nicht besser.

Weil jeder Schritt zählt — Für mehr Nachhaltigkeit in der Küche

Über die letzten Monate hinweg habe ich bereits in vielen Beiträgen zahlreiche Tipps beschrieben, wie ihr auf Plastik verzichten und dadurch nachhaltiger Leben könnt. Die Wege der Umwelt etwas Gutes zu tun sind endlos. Und auch, wenn vermutlich niemand alles im gleichen Maße umsetzen kann, hilft jeder kleine Schritt. Wir alle haben andere Grundlagen. Einige arbeiten rund um die Uhr, andere verdienen kein hohes Gehalt, haben Allergien oder andere Gründe bestimmte Dinge nicht so umzusetzen, wie sie es vielleicht gerne würden. Deshalb möchte ich in diesem Beitrag einen weiteren Tipp geben etwas nachhaltiger zu handeln. Dieser Tipp hilft nicht nur plastikfreier zu leben, sondern spart auch Geld. Denn wie mit so vielen nachhaltigen Produkten, sind sie zwar in der Anschaffung teurer als Einwegprodukte, aber dafür kannst du auf lange Sicht sparen. An Zeit, um das Produkt erneut zu kaufen und natürlich an Geld. Natürlich gibt es weitere tolle Wege plastikfreier zu leben. Dieser ist nur einer davon. Weitere Tipps für mehr Nachhaltigkeit in der Küche findest du in den Beiträgen meiner Reihe „ Plastikfrei in der Küche“.



Nachhaltigkeit in der Küche, Plastikfreie Gläser und nachhaltige Küchenrolle

Ein weiterer Schritt Richtung Nachhaltigkeit

Wusstest du, dass weltweit fast jeder zweite industriell gefällte Baum zu Papier verarbeitet wird? Zu diesem Papier zählen auch Taschentücher sowie Küchenpapier. Ein Baum, der Jahrzehnte brauchte um zu wachsen, wird also gefällt, damit wir das verarbeitete Produkt dann für nur wenige Minuten verwenden. Küchenpapier zum Beispiel wird einmal verwendet um etwas sauber zu machen und anschließend weggeworfen. So entstehen täglich 3.000 Tonnen Müll allein durch Hygienepapier. Pro Stunde sind das umgerechnet ungefähr 530 Fußballfelder. Dabei spielt Abholzung wie du vermutlich weißt eine große Rolle, warum wir dort stehen, wo wir gerade sind. Durch die Küchenrolle kannst du dich aktiv gegen Abholzung und für den Schutz der Regenwälder einsetzen. Ganz einfach indem du ein Produkt ersetzt. Zudem sind herkömmliche Küchenrolle meistens in Plastik verpackt. Auch das kannst du dadurch einsparen. Also eine win-win Situation.

„Weil es keinen Sinn macht Jahrhundert alte Bäume abzuholzen und als Küchenpapier nach einmaliger Nutzung wegzuwerfen.“ - pandoo

Aus diesem Grund besteht die Küchenrolle von pandoo nicht aus Bäumen, sondern aus dem Gras Bambus. Dieses kann pro tag bis zu 1,60 Meter wachsen. Weitere Gründe warum gerade Bambus so gut ist, habe ich schon einmal in diesem Beitrag beschrieben.



Nachhaltigkeit in der Küche, Plastikfreie Gläser und nachhaltige Küchenrolle

Pandoos wiederverwendbare Küchenrolle aus Bambus

Die nachhaltige Küchenrolle von pandoo besteht komplett aus Bambusviskose. Das Tolle: Dadurch ist sie nicht nur saugfähiger und reißfester als das bekannte Küchenpapier, sondern wegen des Bambus wirkt es auch antibakteriell. Außerdem ersetzt eine Rolle der wiederverwendbaren Bambustücher ungefähr 60 herkömmliche Rollen Küchenpapier. Wie so viele nachhaltige Produkte kostet auch die Rolle in der Anschaffung zunächst einmal mehr, aber alles in allem sparst du mit ihr Geld. Denn du schmeißt kein Einwegprodukt mehr weg, sondern hast eines das länger hält.

Nachhaltigkeit in der Küche, Plastikfreie Gläser und nachhaltige Küchenrolle
Nachhaltigkeit in der Küche, Plastikfreie Gläser und nachhaltige Küchenrolle
Nachhaltigkeit in der Küche, Plastikfreie Gläser und nachhaltige Küchenrolle

3 Ideen um die Rolle einzusetzen

  1. In der Küche
    Sowie mit einer herkömmlichen Küchenrolle, so kannst du auch mit dieser alles in der Küche sauber halten. Toll, ist das Küchenpapier auch zum picknicken! Einfach mitnehmen, falls etwas daneben geht sauber machen und zu Hause waschen.
  2. Zum putzen
    Natürlich musst du die Küchenrolle nicht nur in der Küche verwenden, sie funktioniert auch zum säubern im allgemeinen super.
  3. In der Werkstatt
    Auch in der Werkstatt kannst du die Küchenrolle super verwenden. Zum Beispiel um das Fahrrad dann doch mal wieder zu putzen.

Übrigens: Das „Papier“ kannst du nass und trocken verwenden und anschließend bei bis zu 40 Grad waschen.

Nachhaltigkeit in der Küche, Plastikfreie Gläser und nachhaltige Küchenrolle

Wie bereits zu Beginn beschrieben, ist das nur ein Weg etwas für unsere Umwelt zu tun. Es muss nicht direkt dein Weg sein und es sagt niemand, dass dieser Schritt die Welt retten wird. Aber wenn wir das alle immer sagen würden, so wird sich doch auch nie irgendetwas ändern, oder?

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Kommentare: 2
  • #1

    Coco Mauer (Montag, 23 September 2019 11:06)

    Ich sehe das wie du, Nobody is perfect, ein wenig Nachhaltiger zu leben ist besser als gar nichts zu ändern!

    Manchmal muss man entweder gegen Knoten in Köpfen oder schlicht eingeschränkte Flexibilität akzeptieren.

    Wir haben z.B. schon seit einigen Jahren selbstgenähte waschbare Kosmetikpads, verwenden feste Schampoos/Haarseifen und sonstige Seifen. Haben feste Bodylotion, Zannputztabs und Bambuszahnbürsten.....und dann volles Entsetzen meiner Teenager Töchter, bei dem Versuch Stofftaschentücher einzuführen, von Stiffbinden ganz zu schweigen�.

    Aber immerhin werden die Bienenwachstücher inzwischen rege verwendet und beworben�.

    Wir können von Niemanden Perfektionismus erwarten, das kann niemand leisten und durchhalten....aber im kleinen beginnen ist genauso viel wert, wie viel zu leisten....denn vom Kleinen kann ja noch was wachsen.

    Liebe Grüße
    Coco

  • #2

    RiekesBlog (Montag, 23 September 2019 20:24)

    Hallo Coco,
    was für ein wunderschönes Kommentar! Genau so sehe ich es auch. Toll, dass ihr schon so viel umsetzt und dass es immer mehr wird. Vor allem als Familie! :)