Plastikfrei leben ist teuer? — Diese plastikfreien Alternativen, musst du nicht neu kaufen

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Die Zero Waste Bewegung wird größer und größer. Und doch gibt es noch viele Hürden. Einige Supermärkte haben kein gutes plastikfreies Angebot. In vielen Orten gibt es noch immer keinen Unverpackt-Laden. Eine weitere Hürde um anzufangen, ist sich Alternativen zuzulegen. Auf Instagram kann Zero Waste schnell sehr schön, aber auch teuer wirken. Dabei muss man vieles nicht einmal neu kaufen. Einige plastikfreie Alternativen, die ihr nicht neu kaufen müsst, habe ich euch hier aufgeschrieben.

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Plastikfreie Alternativen, die ihr nicht neu kaufen müsst:

Gläser

Das erste was euch für einen plastikfreieren Lebensstil nicht fehlen sollte, sind Gläser. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und Preisen. Die Auswahl ist riesig. Dabei müsst ihr sie überhaupt nicht extra kaufen. Wenn ihr Plastikmüll reduzieren wollt, werdet ihr automatisch mehr in Gläsern kaufen. Bei mir ist das oftmals bei Tomatensoße oder eingelegten Lebensmitteln der Fall. Die Gläser kannst du jedoch einfach auswaschen, wobei sich auch die Etiketten lösen sollten, und befüllen. Ich befülle meine gerne mit Tee.

Beutel

Auch Beutel braucht ihr nicht neu kaufen. Die Alten, die noch im Schrank liegen, reichen völlig aus. Falls ihr keinen da habt, hört euch doch mal um oder näht einen aus alten Stoffen selbst. Auch wenn letzteres nicht der Fall ist und ihr nicht nähen wollt, könnt ihr eure Lebensmittel sehr gut in euren Taschen verstauen.

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Abschminkpads

Auch für Abschminkpads brauchst du nichts neu kaufen. Alte Stoffe reichen hier völlig. Einfach in der Größe zerschneiden, die du magst, waschen und schon kannst du sie verwenden.

Haargummis

Auch Haargummis können aus Plastik sein. Viele heben verlorene Zopfgummis von der Straße auf und waschen sie dann. Das ist natürlich auch kostenlos. Du kannst aber auch einfach Socken oder Strumpfhosen zerschneiden. Das geht super einfach und du verwertest Altleider. Anleitungen dafür findest du im Internet.

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Bienenwachstücher

Bienenwachstücher sind eine super Alternative zu Frischhaltefolie. Inzwischen gibt es sie auch in den verschiedensten veganen Formen. Diese können für den Anfang jedoch ziemlich teuer sein. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist, Wachstücher selber zu machen. Dafür brauchst du lediglich etwas Wachs und alte Stoffreste. Auch hier kannst du super Altkleider weiterverwenden. Falls du das nicht möchtest, kannst du immer noch Teller oder reine Stoffe nehmen. Bienenwachstücher eignen sich jedoch gerade gut, wenn du Brote für unterwegs mitnehmen möchtest und diese frisch bleiben sollen.

Tücher und Lappen

Papiertücher sind oftmals in Plastik eingepackt. Dabei kann man genauso gut einen Lappen und ein Handtuch nehmen. Das ist auf Dauer auch viel preiswerter.

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Dünger

Auch Pflanzen kann man düngen ohne Plastikmüll zu produzieren. Dafür kannst du einfach deinen übrig gebliebenen Kaffeesatz zur Pflanzenerde schütten.

Leitungswasser

Das ist die wohl einfachste Alternative. Versuche doch Leitungswasser zu trinken. Bei mir hat das einen riesen Unterschied gemacht. Damals habe ich nur Wasser mit Kohlensäure getrunken, weil mir nichts anderes geschmeckt hat. Nach ein bis zwei Wochen habe ich mich jedoch an den Geschmack von stillem Wasser gewöhnt. Jetzt spare ich dadurch nicht nur viel Plastik und Geld, sondern trinke auch viel mehr.

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Häkeln

Für alle die häkeln können wird es noch leichter plastikfreie Alternativen zu finden, die nicht neu gekauft werden müssen. Vieles kann nämlich gehäkelt werden: Ob Abschminkpads, Abwaschlappen oder sogar Taschen.

Lebensmittel einkaufen

Viele Lebensmittel könnt ihr auch ohne Plastikverpackung kaufen. Das ist zwar keine Alternative, Geld müsst ihr dafür aber auch nicht ausgeben. Wie ihr auch ohne Unverpackt-Laden plastikfrei einkaufen könnt, habe ich bereits in diesem Blogbeitrag beschrieben.

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Wen also das Geld davon abhält Plastikmüll zu reduzieren, merkt schnell, dass man für vieles überhaupt kein Geld ausgeben muss. Oftmals muss man nur zweimal überlegen, ob einem nicht doch noch etwas anderes einfällt. Der erste Schritt ist es mit Gewohnheiten zu brechen. Später kann man sich natürlich überlegen was man vielleicht doch kaufen möchte. Vor allem weil man durch den eigenen Einkauf nachhaltige Unternehmen unterstützen kann.

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